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Schlagwort: Configuration Manager

SCCM 2012 R2 / 2016: Übersicht meiner HowTo’s und Videos

Da ich in den letzten Monaten immer wieder Artikel und Videos verschiedenen Themen des SCCM geschrieben bzw. produziert habe, möchte ich diese hier gerne übersichtlich verknüpfen und diesen Artikel auch bei Bedarf künftig aktualisieren.

Das sind sie also nun, meine SCCM-Artikel und Videos:

 

Bezeichnung des Artikels / Videos Typ
Installation des SCCM 2012 R2 in einer Single-Server-Lösung Video
Installation des SCCM 2016 TP2 inkl. Herstellen der Voraussetzungen Video
Download der Voraussetzungsdateien / Prerequisite Files von einem anderen Server, um diese dann für einen künftigen SCCM-Server ohne Internetzugang bereitzustellen Artikel
Grundkonfiguration des SCCM 2016 TP2 Video
Wie man mit dem SCCM 2012 R2 Software am Beispiel von Office 2013 auf den Endgeräten ausrollt Artikel
Wie man neue Genehmigungsanforderungen für Software im SCCM 2012 R2 per E-Mail verschickt Artikel
Vereinfachte Deinstallation von Anwendungen in SCCM 2012 R2 Artikel
Einrichtung und Nutzung der Betriebssystembereitstellung / Operating-System-Deployment (OSD) im SCCM 2012 R2 Video
Wie man neben dem PXE von SCCM 2012 R2 noch einen zweiten PXE- / WSUS-Server im Netzwerk parallel betreibt Artikel
Wie beseitigt man den Fehler 0x80070002 während der Betriebssystembereitstellung? Artikel
Logfile für OSD beim SCCM 2012 R2 vergrößern Artikel
Erhöhen des Timeouts für den Neustart nach Fehlern während einer OSD-Installation mit SCCM 2012 R2 Artikel
Verteilen von 3rd-Party-Updates mit Hilfe von System Center Update Publisher (SCUP) und SCCM 2012 R2 Artikel
Wie man Content des SCCM 2012 R2 statt über Netzwerk beispielsweise über USB-Datenträger zu den DPs bekommt (Vorabbereitgestellte Inhalte / Content Prestaging) Artikel
Inhalt des DP (SCCMContenLib) auf ein anderes Laufwerk verschieben Artikel
Hinzufügen von Linux-Clients zu einer SCCM 2012 R2 Umgebung inkl. Installation des Agents Artikel
PowerShell-Parser für das Ergebnis-Log einer OSD Artikel
PowerShell-Skript, um zentral herausfinden zu können, für welche TaskSequenzen welche Pakete auf welchen Verteilungspunkten (DP) fehlen Artikel

Letzter Stand der Aktualisierung: 27.10.2015

Viel Spaß damit!

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SCCM 2012 R2: Server ohne Internet / Download der Prerequiste-Files

Da ich heute im SCCM-Kurs danach gefragt wurde, und auch länger nichts mehr geschrieben habe, heute ein kurzer Artikel aus der SCCM-Welt…

Während des Setups vom System Center Configuration Manager 2012 bzw. 2012 R2 müssen einige Prerequisite-Files heruntergeladen werden:

Diese Dateien umfassen u.a. Sprachdateien, Silverlight, SQL Express und andere “Hilfsdateien” die der SCCM für sich oder seine Clients benötigt:

Alternativ kann man umschalten auf “bereits heruntergeladene Dateien”. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn der künftige Standortserver keinen Internetzugang hat. Doch woher kommen diese Dateien dann? Sicher, man könnte sich auf einem anderen Server MIT Internetzugang soweit durch das Setup klicken, dass man dort die Dateien herunterladen kann. Was aber, wenn man KEINEN Server mit Internetzugang hat?

Dafür gibt es eine Lösung: SetupDL.exe!

Diese Anwendung befindet sich auf der SCCM-DVD in SMSSETUP\BIN\x64: (Mit SHIFT-RECHTSKLICK kann man sich “den Pfad kopieren”)

Entweder kann die Anwendung per Doppelklick…

… oder per Kommandozeile gestartet werden:

Durch Angabe eines Zielpfades beginnt der Download der Dateien (ca. 650MB):

Anschließend kann man diese Dateien für den künftigen SCCM-Siteserver zur Verfügung stellen…

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SCCM 2012 R2: Wie man den Configuration Manager installiert

Ich habe euch ein Video erstellt, in dem ihr sehen könnt wie ihr:

  1. die Voraussetzungen für eine SCCM-Installation (inklusive SQL-Server) schafft und
  2. den System Center Configuration Manager 2012 R2 installiert.

Das Ganze zeige ich am Beispiel einer Single-Server-Lösung für eine Stand-alone Primary Site, lässt sich aber auf viele andere Szenarien übertragen.

 

Viel Spaß mit dem Video!

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SCCM 2012 R2: Office 2013 (und andere) automatisiert ausrollen

Will man Office 2013 (oder eine andere Version) über den System Center Configuration Manager 2012 R2 (oder auch ältere Versionen) automatisch und ohne Benutzerinteraktion installieren, so bedarf es ein paar kleiner Kniffe.

Den gesamten Ablauf, wie hier vorzugehen ist, möchte ich im Folgen aufzeigen. Wichtig ist, dass man als Quelle eine Volumenlizenz-DVD benötigt. Diese erkennt man am “admin”-Ordner auf der DVD im Stammverzeichnis.

Vorbereiten der automatisierten Installation

Zunächst muss der Inhalt der Office 2013 DVD auf ein freigegebenes Verzeichnis kopiert werden, in meinem Fall der Ordner “Sources”, welcher auf dem SCCM-Standalone-Server existiert und als “\SOURCES” freigegeben ist:

Anschließend wird das “Microsoft Office-Anpassungstool” (engl.: “Office Customization Tool”) über den Aufruf der setup.exe mit Parameter gestartet:

setup.exe /admin

Hier wird nun eine neue Setupanpassungsdatei erstellt:

Außerdem lässt sich das künftige Office-Dateiformat wählen:

Nun können diverse Anpassungen am künftigen Setup gemacht werden. Zu Beginn kann man z.B. die Unternehmensdaten hinterlegen:

Außerdem muss die Lizenzierung sowie das Verhalten der Benutzeroberfläche festgelegt werden:

Hier wird dem Lizenzvertrag zugestimmt, die Anzeigeebene auf “Grundlegend” gestellt sowie die beiden unteren Checkboxen angewählt und die obere Checkbox abgewählt.

In den Setup-Eigenschaften wird noch mit einer neuen Eigenschaft “SETUP_REBOOT” und deren Wert “Never” ein Neustart nach dem Setup unterdrückt:

Um den “Welcome-Screen” beim ersten Start zu deaktivieren ist unter “Benutzereinstellungen ändern” / “Microsoft Office 2013” / “Datenschutz” / “Trust Center” der Eintrag “Bestätigungs-Assisten […] deaktivieren” auf  “Aktiviert” zu setzen:

Weiterhin können bei Bedarf weitere Anpassungen gemacht werden, z.B. die zu installierenden Programmbestandteile:

Abschließend werden die Einstellungen in einer neuen Datei im “Updates”-Pfad unterhalb des Stamm-Pfades der Office-Installation abgespeichert:

Erzeugen der SCCM-Anwendung

Nun da die MSP-Datei erstellt wurde, kann im SCCM ein neues Anwendungs-Objekt für Office 2013 erzeugt werden:

Dabei ist “Windows Installer (MSI-Datei)” als Typ auszuwählen und über den “Durchsuchen”-Dialog die proplusww.msi unterhalb des “proplus.ww”-Ordners zu öffnen:

Unter den “Allgemeinen Informationen” können bzw. müssen einige Informationen hinterlegt bzw. geändert werden. So kann man weitere Produkt-Details zur Installation angeben. In jedem Fall muss man im Feld “Installationsprogramm” die MSI gegen den Eintrag “setup.exe” austauschen und sicherstellen, dass als “Installationsverhalten” der Eintrag “Für System installieren” ausgewählt ist.

Anschließend muss der “Bereitstellungstyp” des neuen Anwendungsobjektes geöffnet werden, da hier noch Änderungen vorgenommen werden müssen:

Auf dem Reiter “Inhalt” muss im Pfad des “Inhaltsort” abschließende “\proplus.ww” entfernt werden…

… und auf dem Reiter “Programm” im Feld “Deinstallationsprogramm” statt MSI-Weges einfach nur “Setup.exe /uninstall” eingetragen werden:

Bei Bedarf können auf dem Reiter “Anforderungen” noch selbige definiert werden. Da ich hier eine 64-Bit-Installation verwendet habe, ist natürlich auch das entsprechende OS nötig:

Ist man damit fertig, kann man das Office-Anwendungs-Objekt jetzt wie gewohnt verteilen und anschließend für die gewünschte (idR. extra dafür neu anzulegende) Gerätesammlung bereitgestellt werden…

1 Kommentar

SCCM 2012 R2: Linux-Systeme hinzufügen

Da ich in der letzten Zeit immer wieder gefragt wurde, wie man einen Linux-Computer zur Verwaltung von SCCM hinzufügen kann, möchte ich dies hier kurz darstellen.

Zunächst benötigt man hierzu die Installationsquellen für den Configuration-Manager-Client für Linux bzw. Unix. Diese lassen sich über den Splash-Screen der SCCM-DVD besorgen:

Über diesen Link gelangt man (je nach Sprache) auf einer Microsoft-Webseite, z.B. dieser:

http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=39360

Beim Klick auf “Herunterladen” steht noch die Wahl, welche Version benötigt wird:

Die heruntergeladene EXE-Datei muss nun noch mittels Doppelklick entpackt werden:

 

Nach dem Entpacken müssen die Dateien auf das gewünschte Linux-/Unix-System kopiert werden. Beispielhaft verwende ich dazu SSH:

Nach dem Kopieren der Dateien muss die Datei “install” noch ausführbar gemacht werden. Dies geschieht mittels

1
chmod +x install bzw. sudo chmod +x install

chmod +x install bzw. sudo chmod +x install

Nach diesem Vorgang kann die Installation gestartet werden. Als Parameter sind der Name eines Management-Point-Servers, der Site-Code sowie die notwendige Linux-Version anzugeben:

In meinem Fall lautet der Aufruf:

1
./install –mp srv1.kurs.intern –sitecode PS0 ccm-Universalx64.tar

./install –mp srv1.kurs.intern –sitecode PS0 ccm-Universalx64.tar

Sobald die Installation komplett ist, muss der Client noch im SCCM genehmigt werden:

Nun ist der Client im SCCM registriert. Das lokale Logfile des Clients befindet sich unter

/var/opt/microsoft/scxcm.log

Dieses kann z.B. mit Hilfe des Aufrufs

1
tail -F /var/opt/microsoft/scxcm.log

tail -F /var/opt/microsoft/scxcm.log

beobachtet werden.

Will man nun z.B. einen Policy-Abruf oder einen Hardware-Inventur-Zyklus erzwingen, ist dies mit den Aufrufen

1
/opt/microsoft/configmgr/bin/ccmexec -rs policy

/opt/microsoft/configmgr/bin/ccmexec -rs policy

bzw.

1
/opt/microsoft/configmgr/bin/ccmexec -rs hinv

/opt/microsoft/configmgr/bin/ccmexec -rs hinv

möglich.

Bei Bedarf kann man sich z.B. noch eine Gerätesammlung für alle Linux-/Unix-Systeme anlegen. Als begrenzende Sammlung verwendet man sinnvollerweise “Alle Systeme”. Die Mitgliedschaft lässt sich mit der Abfrageregel auf “Systemressource / Betriebssystem-Name und –Version” realisieren:

   

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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SCCM 2012 R2: Logging während OSD verbessern

Während einer Betriebssysteminstallation (“OSD” – Operating System Deployment) werden alle Schritte protokolliert. Das Problem dabei ist, dass das Logfile dabei maximal 1MB groß werden darf. Alle älteren Einträge werden überschrieben. Und ein Megabyte ist selbst beim Standard-Loglevel nicht sehr viel…

Um die gewünschten Änderungen zu erreichen, müssen die Boot-Images (“boot.wim”) angepasst werden. Dabei muss eine Konfigurationsdatei erzeugt und in den Abbildern hinterlegt werden. Diesen Vorgang möchte ich hier etwas genauer beschreiben:

Als erstes besorgt man sich die aktuell verwendeten Startabbild-Dateien für 32 Bit und 64 Bit. Wo diese zu finden sind, kann man in den Eigenschaften der Abbilder nachsehen. ^

Der übliche Speicherort lautet

\\[HOSTNAME]\SMS_[SITECODE]\OSD\boot\i386\

für 32 Bit und

\\[HOSTNAME]\SMS_[SITECODE]\OSD\boot\x64\

für 64 Bit.

Als zweites benötigt man das Windows ADK in einer passenden Version. Dieses kann bei Microsoft heruntergeladen werden. (http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=39982)

Nun kann mit Hilfe von DISM in einer Eingabeaufforderung mit administrativen Rechten die jeweilige WIM-Datei zum verändern gemountet werden. Dies geschieht mittels des Aufrufes

dism /Mount-Wim /WimFile:C:\boot.wim\boot.CAS00005.wim /index:1 /MountDir:C:\boot.wim\mount_x64

(Die Pfade sind entsprechend anzupassen)

Nun kann im Windows-Pfad des gemounteten Images eine Datei mit Namen “SMSTS.INI” und folgendem Inhalt abgelegt werden:

[Logging]

LOGLEVEL=0

LOGMAXSIZE=10485760

LOGMAXHISTORY=3

DEBUGLOGGING=1

CCMDEBUGLOGGING=1

Das LogLevel 0 steht für “verbose”, ist also der höchste Detailgrad. Standard wäre 1…

LogMaxSize erklärt sich sicher von selbst – der Wert wird in Bytes angegeben (hier also 10MB)

LogMaxHistory sorgt dafür, dass nicht nur das letzte LogFile gelesen werden kann, sondern auch die vorherigen. Im Normalfall steht der Wert auf 1 und dabei werden ältere Logs immer durch das aktuelle überschrieben.

DebugLogging aktiviert das Protokollieren von Debug-Meldungen (1 ist “true”, 0 ist “false”)

CCMDebugLogging tut im wesentlichen das selbe, Microsoft empfiehlt die Verwendung beider Varianten, ich vermute aus Gründen der Abwärtskompatibilität

 

Die Namen der Konfigurationsparameter müssen in Großbuchstaben geschrieben werden!

Nun kann die WIM-Datei wird zurückgeschrieben werden, dazu dient wieder DISM mit folgendem Kommando:

dism /Unmount-Wim /MountDir:C:\boot.wim\mount_x64 /commit

Danach muss das WIM-File nur noch zurück auf den SCCM-Server kopiert werden und neu auf die Verteilungspunkte (“Distribution Points”) verteilt werden…

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SCCM: Deinstallation von Anwendungen – die einfache Variante

Seit Configuration Manager 2012 gibt es neben den “Paketen” auch die “Anwendungen”, die bei denen man zusätzlich zur Installation auch gleich die Möglichkeit der Deinstallation integrieren kann. Will man nun beide Wege sinnvoll “automatisieren”, ergibt sich häufig, dass es eine Installations- und eine Deinstallations-Sammlung gibt. Wenn man nun einen Computer in die Installations-Sammlung aufnimmt, wird die entsprechende Software auf dem Gerät installiert. Entfernt man den Client aus der Installations-Sammlung, so wird die Anwendung aber nicht automatisch deinstalliert, man müsste nun erst den CLient in die Deinstallations-Sammlung aufnehmen. Diesen Prozess kann man etwas vereinfachen:

Die Software “Adobe Reader” wurde 2x bereitgestellt – einmal für die Installation und einmal für die Deinstallation:

Der Trick ist nun, die Deinstallations-Sammlung über Mitgliedschaftsregeln automatisch befüllen zu lassen, und zwar so, dass das gewünschte Gerät, sobald man es aus der Installations-Sammlung entfernt hat, in die Deinstallations-Sammlung wandert – und das automatisch.

Dazu hinterlegt man an der Deinstallations-Sammlung Mitgliedschaftsregeln nach dieser Form:

Nun wird die Software also auf allen Geräten entfernt, die nicht in der Installations-Sammlung enthalten sind. Dadurch wird das Handling vereinfacht:

  • Gerät in Installations-Sammlung: Installation wird durchgeführt, wenn Software noch nicht vorhanden ist
  • Gerät NICHT in Installations-Sammlung: Deinstallation wird durchgeführt, falls Software vorhanden ist
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