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Autor: admin

Exchange 2007 lässt sich nicht via Windows Server Sicherung sichern

Hinweis: Bei meinen Recherchen zu dem Thema habe ich festgestellt, dass dieses Problem scheinbar auch bei Exchange 2010 auftritt!

Bei einem Exchange Server 2007 mit LCR trat seit längerem das Problem auf, dass sich dieser nicht sauber (auf Anwendungsebene) sichern ließ. Die Windows Server Sicherung meldete immer

“Abgeschlossen mit Warnungen – Die Anwendung kann aus dieser Sicherung nicht wiederhergestellt werden […]”

Kurz nach Start der Sicherung findet sich im Ereignisprotokoll folgender Eintrag:

Anwendungsprotokoll / Ereignis 565 / Quelle Backup / “Fehler bei der Konsistenzprüfung für die Komponente […]”

Eine Überprüfung der Postfachdatenbank sowie der Datenbank für die öffentlichen Ordner und aller Logs mit Hilfe von ESEUtil brachte keinerlei Fehler oder sonstige Probleme.

Als Lösung des Problemes habe ich den Exchange VSS-Writer per Registry deaktiviert.

Dazu ist unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Exchange\Replay\Parameters ein neuer DWORD-Schlüssel anzulegen, der den Namen “EnableVSSWriter” und den Wert 0 bekommt.

Danach funktioniert das nächtliche Backup wieder ohne Probleme:

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Windows Server 2012 (R2): Disk-Performance im Taskmanager anzeigen

In Windows 8 und 8.1 zeigt der Taskmanager standardmäßig neben der Last auf CPU und RAM auch die Disk-Performance an:

Dies ist sehr praktisch, weil man hier u.a. die Latenz sowie die Last in Prozenten und die tatsächlichen Raten sehen kann.

Bei einem Windows Server 2012 bzw. 2012 R2 wird das standardmäßig nicht angezeigt:

Wenn man nun auch hier die Disk-Performance sehen möchte, dann kann man dies aktivieren.

ACHTUNG: Das Aktivieren des Disk-Performance-Counters auf einem Server hat Auswirkungen auf die I/O-Performance der Festplatte (wie stark ist allerdings mit Sicherheit situationsabhängig)

Das Aktivieren ist recht einfach und funktioniert über einen simplen Aufruf in einer Kommandozeile mit Administratoren-Rechten:

Für Suchmaschinen und co.: Der Aufruf lautet

diskperf –Y

Sobald man das Kommando ausgeführt hat und den Taskmanager (neu)startet, sind auch auf dem Server die Disk-Daten zu sehen:

Das Abschalten ist nun eher trivial:

diskperf –N

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SCVMM 2012 R2: Tastatur-Layout einer VM-Vorlage ändern

Das Problem

Wenn man im SCVMM 2012 R2 (gilt auch für “R1”) eine VM mit Hilfe einer VM-Vorlage (engl. “Template”) erzeugt, dann bekommt diese neue VM (und zwar unabhängig von dem bereits vorhandenen Betriebssystem in der eingesetzten VHD) alle Regionaleinstellungen auf “en-US”, dazu gehören u.a.:

  • Tastaturlayout
  • User-Locale
  • System-Locale
  • UILanguage

Die einzige Einstellung bezüglich der Region lässt sich für die Zeitzone einrichten:

Selbst wenn man mit Hilfe einer eigenen Antwortdatei andere Werte setzt, werden diese weitgehend ignoriert, da am Ende in der resultierenden Antwortdatei (Eigene Inhalte + im SCVMM gesetzte Einstellungen + SCVMM-Defaults) die SCVMM-Defaults am weitesten oben stehen und daher Vorrang bekommen.

Dieses Verhalten ist bei Microsoft bekannt und in dem folgenden KB-Artikel beschrieben:

http://support.microsoft.com/kb/2709539

Lösung des Problems

Als Workarround ist folgendes Vorgehen möglich:

  1. SCVMM-Konsole starten
  2. In den “Einstellungen”-Bereich wechseln
  3. Dort die PowerShell über den Button in der Ribbon-Leiste öffnen
  4. Ein angepasstes Script nach folgendem Schema ausführen

PowerShell-Script:

$Vorlage = Get-SCVMtemplate | where {$_.Name  -eq "Template_Name"}             
$Einstellungen = $Vorlage.UnattendSettings;            
$Einstellungen.add("oobeSystem/Microsoft-Windows-International-Core/UserLocale","de-DE");            
$Einstellungen.add("oobeSystem/Microsoft-Windows-International-Core/SystemLocale","de-DE");            
$Einstellungen.add("oobeSystem/Microsoft-Windows-International-Core/UILanguage","de-DE");            
$Einstellungen.add("oobeSystem/Microsoft-Windows-International-Core/InputLocale","0407:00000407");            
Set-SCVMTemplate -VMTemplate $Vorlage -UnattendSettings $Einstellungen

 

“Template_Name” muss hier natürlich durch den Namen der eigenen VM-Vorlage ausgetauscht werden. Das ganze sollte dann so aussehen:

Nun ist die VM-Vorlage entsprechend angepasst, was man per PowerShell abfragen kann:

(Get-SCVMtemplate | where {$_.Name  -eq "Name_der_Vorlage"}).UnattendSettings

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iFilter für PDF auf Sharepoint installieren

Folgende Anleitung dazu hab ich gefunden:

Here are the instructions for installing the PDF IFilter 6.0 on a SharePoint 2007 server to allow PDF files to be indexed (full text) by the Search and for the icon to be shown next to PDF documents.

1. Download Adobe PDF IFilter 6.0
2. Stop the IIS Admin service: Start -> Run -> services.msc -> IIS Admin Service -> Stop
3. Run the Adobe PDF IFilter 6.0 Setup program to install the filter on the server.
4. Copy the ICPDF.GIF file to „C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Server Extensions\12\Template\Images“
5. Edit the file C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web server extensions\60\Template\Xml\DOCICON.XML
1. Add an entry for the .pdf extension.
<Mapping Key=“pdf“ Value=“icpdf.gif“/>
6. Perform an iisreset or recycle the SharePoint Application Pools
7. Add the .pdf file type to the index list:
1. Go to Central Administration, then to the Shared Services Administration Web of the current SSP, go to Search Settings and next to File Type
2. Add a new file type pdf
8. Perform a Full Update on the Search content indexes

Hinweis: Das gif-File ist das pdf-Icon, welches man im Netz bekommt. Sollte es anders heissen, muss der Name dementsprechend auch in der XML-Datei anders eingetragen werden.

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Vista Aktivierungsproblem (Volumenlizenz u.ä.)

Ich habe heute versucht, meine Vista-Maschine nach längerem mal wieder zu starten. Da springt mich die Meldung an, das meine Windows-Version nicht aktiviert sei. Also wollte ich sie halt aktivieren. Da bekomme ich die Meldung

Code: 0×8007232B
Description:
DNS name does not exist

Und was nun? Nun habe ich einfach mal eine Neueingabe des Keys versucht, und vorher mal einfach das Netzwerkkabel abgezogen. Dann meldet Vista, das keine Internetverbindung besteht. Über die alternativen Aktivierungsmethoden kann man auch endlich die Telefonaktivierung wählen, also angerufen, Key eingegeben, Aktivierungscode erhalten, eingegeben, neustart, fertig! Mal sehen, wann mich die Aktivierung das nächste mal nervt…

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Windows Vista TCP Receive Window Auto-Tuning

Windows Vista beinhaltet ein Feature (welches zwar nicht neu, aber in Vista das erstemal standardmäßig aktiviert ist), welches die Paketgröße von Antwortpaketen im TCP-Verkehr automatisch anpasst. Dies bringt viele Netzwerkgeräte, vor allem aber Statefull-Packet-Inspektion (SPI) – Firewalls aus dem Tritt. Um Probleme zu vermeiden, kann man dieses Feature einfach abschalten:

Als Administrator muss der folgende Befehl ausgeführt werden und anschliessend der PC neugestartet werden:

netsh interface tcp set global autotuninglevel=disabled

Um das Feature wieder zu aktivieren gibt man folgenden Befehl ein:

netsh interface tcp set global autotuninglevel=normal

Den Status kann man so überprüfen:

netsh interface tcp show global

Das Ergebnis sieht dann z.B. so aus:

TCP Global Parameters
_____________________

Receive-Side Scaling State                 : enabled
Chimney Offload State                      : enabled
Receive Window Auto-Tuning Level           : disabled
Add-On Congestion Control Provider         : ctcp
ECN Capability                             : disabled
RFC 1323 Timestamps                        : disabled
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