Haikos Blog Blog von Haiko Hertes zu allen Themen rund um Microsoft und Datacenter

20Mai/110

Foto-Shooting bei COMPAREX

Im Zuge des Re-Brandings der PC-Ware AG zur COMPAREX Deutschland AG wurde für alle deutschen Mitarbeiter ein Fotoshooting veranstaltet, um z.B. für XING und unsere internen Systeme einheitliche Mitarbeiterfotos zu bekommen. Hier nun also meine Fotos. Ob ich damit in die nächste Runde komme? xD

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3Mai/110

Osama bin Laden ist tot?!?

Seit gestern Morgen macht eine große Nachricht die Runde durch alle Medien: US Navy Seals hätten Osama bin Laden in Pakistan gefunden und bei einer geheimen, 40-minütigen Kommandooperation getötet. Soweit an sich eine "gute" Nachricht -aber:

  • Wieso gibt es bisher keine stichhaltigen Bilder oder andere Beweise?
  • Warum wurde die Leiche binnen kürzester Zeit von Bord eines Flugzeugträgers in's Meer geworfen? (Als Erklärung/Ausrede wurde hier genannt, dass man sich an muslimische Glaubensrituale halten wollte - diese gestatten aber lediglich eine Erdbestattung!)
  • Angeblich wurde direkt vor Ort ein DNS-Schnelltest gemacht - mit was wurde dieser verglichen? Und wieso war dies innerhalb so kurzer Zeit möglich? Das nächste mutmaßliche Labor befand sich an Bord des Flugzeugträgers, welcher hunderte Kilometer weit entfernt war.
  • Laut Medienberichten wurden 50-70 Seals an Board zweier Transporthubschrauber zum Anwesen Bin-Ladens geflogen, auf dem Rückweg wurde die Leiche Bin Ladens mitgeführt, ebenso wurde Eigentum mitgenommen. Bei den Hubschraubern handelte es sich Medienangaben zufolge um MH-60 BlackHawks, diese können aber nur ca. 11 ausgerüstete Soldaten aufnehmen.
  • Bin Laden soll in einem ca. 1 Mio. $ teuren Anwesen gelebt haben - hinter dicken Mauern und mit anderen Sicherheitsmaßnahmen. Wieso gab es aber keine Wachleute? Nach Medienangaben hielten sich nur 3 oder 4 Männer auf dem Anwesen auf, die alle getötet wurden
  • Wieso wurde Bin Laden erschossen? Auch wenn er sich zur Wehr gesetzt hat - offensichtlich kam keiner der hochspezialisierten Soldaten zu Schaden, da wäre es doch wohl möglich gewesen, ihn unverletzt oder leichtverletzt gefangen zu nehmen?!?
  • Wie kann es sein, dass die U.S. Regierung eine Operation beauftragt, bei der mindestens billigend in Kauf genommen wird, dass man Menschen auf fremdem Staatsterritorium tötet, zumal die Pakistanische Regierung angeblich erst nach der Operation über diese informiert wurde?
  • Und (vorerst) abschliessend: Wieso geschieht das ausgerechnet jetzt, wo die U.S. Regierung (und auch Obama selber) massiv in der Kritik stehen? (Staatshaushalt, Debatte um die Geburtsurkunde, Abzug aus Irak/Afghanistan, Wiederwahl ...)

Hier gibt es meiner Meinung nach einfach zu viele offene Fragen, mit denen auch Verschwörungstheorien und dergleichen Tür und Tor geöffnet wird. Ich will keineswegs sagen, dass das alles gelogen ist und die Sache ein Schwindel ist. Aber die U.S.-Regierung täte gut daran, weitere Erklärungen und stichhaltige Beweise zu liefern...

Dieser Beitrag stellt lediglich einige meiner Gedanken dar und soll keinesfalls eine Anti-Amerikanische Haltung darstellen oder gar zur Hetze gegen die USA aufrufen. Kommentare und weitere Gedanken sind ausdrücklich erwünscht!

Ergänzungen vom 04.05.2011:

Laut diverser Medienberichte wollte man Osama bin Laden lieber gefangen nehmen statt ihn zu töten ("Inzwischen erklärte Obamas Anti-Terror-Berater John Brennan jedoch, man hätte Bin Laden auch gern gefangen genommen - wenn der Qaida-Anführer keinen Widerstand geleistet und die weiße Fahne gehisst hätte. Brennan ließ allerdings auch durchblicken, dass man damit nicht wirklich gerechnet hatte." - Spiegel Online, 04.05.2011). Da stellt sich mir die Frage, warum man einen Unbewaffneten (!) mit 2 gezielten Kopfschüssen tötet, wenn man ihn doch eigentlich angeblich lieber lebend gehabt hätte. Und bei derartigen Profis wie dem Team Six kann man wohl kaum von einem "Versehen" reden... Und wie bitte hat sich ein Unbewaffneter "alter Mann" gegenüber spezialisierten Kräften derartig "zur Wehr gesetzt"?

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1Mai/110

Kurzbericht zum Offizierslehrgang a.d.W. Teil 2 in Hammelburg (ROL2)

Dieser Lehrgang liegt nun bereit einige Monate zurück, daher ein Bericht aus meiner Erinnerung, sicher nicht ganz vollständig, aber "besser als nichts"...

Der Lehrgang begann für uns an einem Montag Ende November an der Infanterieschule in Hammelburg. Der Hörsaal war sehr durchmischt, alle Dienstgradgruppen (außer Offizieren natürlich) waren vertreten, ebenso die vielfältigsten Studienrichtungen.

Hauptschwerpunkte des Lehrgangs waren Taktik und Recht. Dazu wurden die meisten Unterrichte abgehalten und auch die Prüfungen geschrieben. In Recht ging es um das HVR sowie um das UZwgBw, in Taktik um das Führen auf Verbandsebene. Hierzu gab es verschiedene Unterrichte, u.a. auch von einem Pionierstaabsoffizier und einem Stabsoffizier der Heeresflieger. Beide sollten uns die Möglichkeiten aufzeigen, die die jeweiligen Truppengattungen haben, damit wir ein Bild bekommen, welche Dienstleistungen man hier anfordern könnte.
Der Taktiklehrer hat uns in seiner recht einmaligen Art das Thema Taktik sehr lebhaft dargebracht, dabei waren nur geringe Vorkenntnisse aus dem ROL1 nötig. Als Abschluss haben wir dann passend zu einer Lage diverse Operationspläne an der Karte entworfen und diese dann im Gelände noch einmal angeschaut. Dabei konnten wir ein sehr gutes Bild gewinnen, wie sich die von uns geplanten eigenen und gegnerischen Verbände im Gelände bewegen werden und in wie weit unser Plan "brauchbar" war.

Zusätzlich gab es eine Unterrichtseinheit zum Thema "Methodik und Didaktik", nach der wir dann auch selber einen Kurzvortrag zu einem vorgegebenen Thema erstellen und halten mussten. Dieser wurde dann bewertet.

Da wir das "Glück" hatten, der scheinbar einzige verfügbare "Haufen" von Soldaten gewesen zu sein, kam uns die Ehre zu Teil, zu einem Gelöbnis für zivilie Angestellte des Bundes, die in den Einsatz gehen werden, den Ehrenzug zu stellen. Daher wurde jeden Tag nach Dienst noch eine Einheit Formaldienst eingeschoben, immerhin mussten einige das Marschieren scheinbar neu lernen. Dazu kam noch "Formaldienst mit Gewehr", für die meisten wohl (zumindest in der praktizierten Art) neu.

Als kleine Abwechslung haben wir uns den GTK Boxer angeschaut, der sich in Hammelburg zur Schulung der Truppe befand sowie den Beschussgarten auf dem Übungsplatz. Ebenso unternahmen wir eine Begehung Bonnlands, um einen Blick für das Gefecht in Ortschaften zu bekommen.

Der Bericht ist noch nicht ganz fertig und wird noch (hoffentlich bald) ergänzt...

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